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Christian Templin und Jelena-Rima Templin-Ghadri erhalten den Götz-Preis 2015

Im Rahmen des Tages der Klinischen Forschung wurde am 31. März 2016 der Georg Friedrich Götz-Preis für das Jahr 2015 verliehen. Zu den Preisträgern 2015 gehören die Kardiologen Dr. med. Jelena-Rima Templin-Ghadri und PD Dr. med. Dr. rer. nat. Christian Templin vom Universitären Herzzentrum Zürich.

Die  Götz-Preis-Kommission würdigt damit die Arbeit der beiden Wissenschaftler, die – gemeinsam mit ihrem Forschungsteam –  „in den letzten Jahren Entscheidendes im Bereich der Takotsubo Kardiomyopathien geleistet“ haben. Dank ihrer Initiative gibt es seit 2011 das Internationale Takotsubo-Register (InterTAK Registry) – die weltweit grösste Datenbank für das ‚Broken-Heart Syndrome‘ –, in dem aktuell mehr als 2000 Patienten aus 10 Ländern und 30 Zentren eingeschlossen wurden. Die Takotsubo Kardiomyopathie, auch Stress-Kardiomyopathie genannt, hat ihren Namen vom japanischen Wort für Tintenfischfalle, mit der die ballonartige Aufblähung der linken Herzkammer verglichen wird.

Im Herbst 2015 haben die beiden Forscher neue Erkenntnisse über die klinische Charakterisierung, Prognose und Behandlung der Takotsubo Kardiomyopathie im New England Journal of Medicine publiziert, die auch in der breiten Öffentlichkeit Resonanz fanden. Weitere Arbeiten wurden im European Heart Journal und JAMA Cardiology veröffentlicht.

Dank der Initiative von Dr. med. Templin-Ghadri und Dr. med. Dr. rer. nat. Templin „ist ein grosses Forschungsprogramm über die Takotsubo Kardiomyopathie in Zürich unter internationaler Beteiligung entstanden. Weiterhin habe sich die Klinik für Kardiologie durch die bisherige öffentliche Wahrnehmung als internationales Referenzzentrum für diese Erkrankung einen Namen gemacht“, wie es in der Laudatio heisst.

Die Stiftung für Herz- und Kreislaufforschung gratuliert ganz herzlich!

Mehr Informationen zur Takotsubo-Forschungsgruppe finden Sie hier ...

Bild: Götz-Preisverleihung 31.3.2016 (v.l.n.r.): Prof. Dr. Michael Hengartner, Dr. med. Dr. rer. nat. Christian Templin und Dr. med. Jelena-Rima Templin-Ghadri